Kreisjägerschaft NORDFRIESLAND e.V.
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SCHIESSWESEN

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Erfolgreiche Landesmeisterschaft der Junioren im jagdlichen Schießen

Am 13. Juni 2026 fand auf dem Schießstand in Alt Bennebek die Landesmeisterschaft der Junioren im jagdlichen Schießen statt. Insgesamt stellten sich 101 Schützinnen und Schützen den anspruchsvollen Wettkämpfen. Das Wetter zeigte sich dabei von seiner wechselhaften Seite: Wind und wiederkehrende Regenschauer sorgten für herausfordernde Bedingungen.

Die Kreisjägerschaft Nordfriesland war mit zwei Rotten vertreten. Für die A-Mannschaft gingen Jan Kock, Lasse Breckling, Helle Marit Petersen, Pauline Kille, Max Jüptner und Luca Feddersen an den Start. Die B-Mannschaft bestand aus Timon Brodersen, Bente Brodersen, Marie-Sophie Kirch, Thurid Jessen und Tade Christiansen.
Besonders erfolgreich verlief der Wettkampf für Timon Brodersen, der mit der Silbernadel ausgezeichnet wurde, sowie für Marie-Sophie Kirch, die die Bronzenadel erringen konnte.
Auch in den Einzelwertungen konnten die Nordfriesen hervorragende Platzierungen erzielen. Pauline Kille erreichte mit 183 Punkten den 3. Platz in der Büchsenwertung der Juniorinnen und belegte mit 278 Punkten den 2. Platz in der Kombination Langwaffe der Juniorinnen. Jan Kock sicherte sich mit 324 Punkten den 2. Platz in der Kombination Langwaffe der Junioren sowie mit 27 Tauben den 2. Platz in der Flintenwertung der Junioren.
Den größten Erfolg feierte die A-Mannschaft der Kreisjägerschaft Nordfriesland mit dem 2. Platz in der Mannschaftswertung. Mit insgesamt 1.227 Punkten sicherte sich das Team den Vizelandesmeistertitel.
Ein besonderer Dank gilt Trainer und Betreuer Ingwer Breckling, der die Mannschaften den gesamten Tag über begleitete. Die Kreisjägerschaft Nordfriesland gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ihren starken Leistungen und dem erfolgreichen Abschneiden bei der Landesmeisterschaft.


Pauline Kille

Schießübungsnachweis


Mit der Änderung des Landesjagdgesetzes Ende Januar 2024 wurde ein für Gesellschaftsjagden auf Schalenwild verpflichtender Schießübungsnachweis eingeführt, der zum Zeitpunkt der Jagd nicht älter als ein Jahr sein darf. Eine Gesellschaftsjagd definiert sich als Jagd, bei der mehr als drei Jägerinnen und Jäger räumlich und zeitlich zusammenwirken. Das Zusammenwirken entsteht dabei durch den Einsatz von Hunden, Treibern oder aber auch landwirtschaftliche Erntemaschinen. Mit dieser Abgrenzung ist klargestellt, dass der gemeinschaftliche Ansitz keine Gesellschaftsjagd im Sinne des Landesjagdgesetzes ist.
Die Anfang August in Kraft getretene Verordnung konkretisiert die Anforderungen an einen Schießübungsnachweis. Es sind fünf Schüsse auf den sog. „laufenden Keiler“ in einem mindestens auf Rehwild zugelassenen Kaliber abzugeben. Eine Leistungsvorgabe besteht nicht. Neben dem laufenden Keiler kann der Schießübungsnachweis alternativ auch in einem Schießkino absolviert werden. Wichtig ist, dass sich die zu beschießenden Ziele in Bewegung befinden.
Das Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz ( MLLEV) hat für den Nachweis der Schießübung ein Nachweisheft aufgelegt, welches den Schießständen im Land zur Verfügung gestellt wurde und dort kostenlos ausgehändigt wird. Zudem steht dieser auch auf der Homepage des MLLEV zum Herunterladen zur Verfügung. Grundsätzlich wird aber auch jeder andere Nachweis, der bescheinigt, dass die Anforderungen gemäß § 2 der Landesverordnung erfüllt wurden und mit einem Stempel des Schießstandes, Datum sowie Namen und Unterschrift der Standaufsicht versehen ist, anerkannt. Der Nachweis über die vollständige Teilnahme an einer Kreis-, Landes- oder Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen gilt gleichwertig und hier darf auch weiterhin .22 Hornet geschossen werden. Nachweise aus Bundesländern, die auf einer jeweils gesetzlichen Grundlage erbracht wurden, gelten ebenso gleichwertig.
Ebenso gelten Schießübungsnachweise, die vor Inkrafttreten der Verordnung erbracht wurden und zum Zeitpunkt der Gesellschaftsjagd nicht älter als zwölf Monate sind.

Kreismeisterschaften

Hegeringe NORD

Hegeringe SUED



 Taubenpokal NORD

Taubenpokal SUED

C-Pokal: Michael Petersen, 21/4

B-Pokal: Thomas Petersen, 26/0

A-Pokal: Johannes Lassen, 28/2


ohne Nadel: Ulli Lembke, 30/1

Bronze: Alwin Greggersen, 26/6

Silber: Pay Steffen Hansen, 28/3

Gold: Olaf Last, 26/1

v.l.n.r. Thomas Petersen, Michael Petersen, nicht abgebildet: Johannes Lassen


v.l.n.r. Alwin Greggersen, Pay Steffen Hansen, Olaf Last, nicht abgebildet: Ulli Lembcke